Terrassendielen Teak Burma - der exklusive Klassiker

Terrassendielen Teak sind von allen Terrassenhölzern das bekannteste. Man nennt es auch die Königin der Hölzer, weil es technisch hochwertig und dauerhaft ist. Dass Teak nicht gleich Teak ist, wissen die wenigsten. Wirklich dauerhaft und hochwertig ist nämlich nur echtes Teak aus Asien (Burma, Indonesien). Die in Monokulturen hochgezogenen und meist relativ jungen Holzbestände aus dem zentralafrikanischen und südamerikanischen Raum sind nämlich technisch deutlich weniger wertvoll als das asiatische Ur-Teak. Das lässt sich am klarsten an der Dauerhaftigkeit ablesen. Echtes Burma Teak wird in die höchste Dauerhaftigkeitsklasse 1 eingestuft. Das - übrigens auch wenig ökologische - Teak aus afrikanisch/amerikanischen Monokulturen nur in Klasse 3 - 4, was umgelegt auf europäische Verhältnisse der Resistenz einer einheimischen Lärche entspricht, also einer mäßig- bis wenig dauerhaften natürlichen Resistenz.

Fotogalerie Teak Burma

Tectona Grandis - echtes Teak sehr dauerhaft und formstabil

Eingesetzt wird Burma Teak heute vorwiegend im exklusiven privaten Bereich. Für den Einsatz im gewerblichen Bereich ist es zu teuer und wird dort meist von der Cumaru, Ipé  oder durch Itaúba ersetzt. Das Haupteinsatzgebiet von Teak liegt aber - wie bei Ipé und Cumaru - noch immer im privaten Einsatzbereich. Hier ist vor allem Burma Teak als Pool- und Schwimmbadumrandung zu nennen, da sie barfußtauglich nutzbar bleibt. Das liegt am sehr hohen Eigenfettanteil des Holzes, der selbst bei nicht mit Terrassenöl behandeltem Holz merkbar ist und einen typisch-aromatischen Geruch besitzt. 

Top 5 Terrassenholz - Burma Teak

Burma Teak zählt zu den 6 besten Terrassenhölzern am internationalen Holzmarkt. Besonders unter Bodenlegern und anderen Professionisten ist die echtes Burma Teak aufgrund seiner Dauerhaftigkeit, Härte, Barfußtauglichkeit und Formstabilität beliebt. Die bei Teak immer wieder vorkommenden dunklen Punkte und Streifen sind holzspezifisch und sozusagen sein Markenzeichen. Anfangs gelb bis dunkelbraun und schwarz gestreift dunkelt Burma Teak auf einen typischen dunkelbraunen Grundfarbton herunter, vorausgesetzt es wird regelmäßig eingepflegt und vergraut nicht. Im vergrauten Zustand verfügt es über einen silbergrauen Farbton.


Wichtige Fakten zur Teak Burma

Handelsnamen Teak Burma, Teak Indonesia
Botanische Bezeichnung Tectona Grandis
Dauerhaftigkeit  Klasse 1 nach EN 350/2
Wuchsgebiet Asien - Nachhaltigkeit der Forstwirtschaft nicht beurteilbar
Härte ca. 32 N/mm2 (hart)
Holzfeuchte ca. 16% Holzfeuchte (Kammertrocknung) 
Format (H x B x L) ca. 20 x 100 x 1800 - 2500mm
Sortierung FEQ - First European Qualität
Oberfläche glatt-gehobelt
Barfußtauglichkeit sehr gut (wenn glatt-geschliffen)
Befestigungssysteme Pawadec Systemterrasse, Dielenfix, Timberfix, Sichtverschraubung  

Terrassendielen aus Teak Burma - meisterliches Holz

Teak ist seit vielen Jahrzehnten im Schiffsbau, Terrassenbau usw. bewährt. Auch wenn echtes asiatisches Teak mittlerweile nur noch zu sehr hohen Preisen erhältlich ist, gehört es doch zu den gesuchten Hölzern im hochwertigen, exklusiven Terrassenbau. Technisch ist Teak hinsichtlich des geringen Quell- und Schwindverhaltens und der hohen Formstabilität nur mit der Zeder zu vergleichen, die hier noch bessere Werte erzielt als Teak, aber nicht so dauerhaft ist wie diese. Als hochwertiges Holz für die Terrasse ist Teak die letzten 10 Jahre v.a. durch die Hölzer Cumaru, Ipé, Itaúba und Zeder ersetzt worden, die heute mengenmäßig eine deutlich wichtigere Rolle spielen als klassisches Teak. Das hat nicht nur - aber ganz zurecht auch - mit der Tatsache zu tun, dass echtes asiatisches Teak meist nur aus nicht verlässlich ökologisch-nachhaltigen Quellen stammt.